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Welpen - Was vorbereitend bedacht werden muss bevor der Welpe zu Ihnen nachhause kommt:

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Welpen
Unser A-Wurf, geboren im Frühjahr 2012
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Was vorbereitend bedacht werden muss bevor der Welpe zu Ihnen nachhause kommt:
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Was vorbereitend bedacht werden muss bevor der Welpe zu Ihnen nachhause kommt:

Der Welpe in seinem neuen Zuhause - Ein paar Tips, die aber ein gutes Fachbuch nicht ersetzen können.

Es sind nur Denkanstöße:

 

Dass der Kleine Wicht ein Körbchen, Näpfe und eine Leine braucht, daran denkt jeder.

Dass es sich um ein Baby handelt und der Haushalt kindersicher gemacht werden muss, bevor der Welpe einzieht, vergessen einige Leute.

Also gehen Sie erstmal durch Ihre Wohnung und sichern Sie Gefahrenstellen:

Putzmittel und andere Gifte müssen hochgestellt werden. Die Tür unter der Spüle ist für einen neugierigen Welpen kein Hinderniss und Putzmittel riechen oft lecker süßlich.

Herumhängende Kabel müssen weg. Der Welpe knabbert eventuell daran oder verheddert sich.

Treppen können eine Sturzgefahr sein.

Spitze Ecken müssen abgepolstert werden. dafür gibt es Gummiecken zum aufkleben. Ein ungesicherter Glatisch kann einem Hund das Auge kosten, wenn er dagegenrennt beim Spielen.

Stellen Sie Zimmerpflanzen auf eine höhere Ebene, dorthin wo der Welpe sie nicht anknabbern kann. Viele Zimmerpflanzen sind hochgiftig. An einer Tonkugel von Hydrokulturen kann der Kleine ersticken.

Wenn Sie keine Erfahrung mit kleinen Kindern haben kann es schwer sein, alle Gefahrenstellen zu entdecken. Dann besorgen Sie Sich einen Katalog eines Babyausstatters und schauen nach, was dort an Sicherheitsartikeln angeboten wird oder laden eine erfahrene Mutter aus Ihrem Freudeskreis ein, mal mit suchendem Blick für Gefahren durch Ihre Wohnung zu gehen.

Kleinere Plastiktüten in die der verspielte Wicht mit dem Kopf reinkriechen und dann nicht mehr alleine rauskommen kann, haben schon zu tödlichen Unfällen durch Ersticken bei kleinen Kindern und Hundewelpen geführt. Ein leeres Probetütchen Hundefutter kann tödlich sein für einen Welpen, wenn er es aus dem ungesicherten Mülleimer herausholt und keiner merkt es. Welpen spielen mit allem was sie finden.

Unten: Spielen macht müde


So. Der Tag des Einzugs ist da. Was ist nun zu bedenken?

Aller Anfang ist schwer.

Das kleine Hundekind ist aus seinem Rudel herausgenommen worden.

Fremde Menschen haben es mitgenommen. Allein. Mama und die Geschwister sind nicht mitgekommen.

Menschen sind freundlich, hat es gelernt. Also hat es keine Angst. Aber es ist doch ein wenig ratlos, so ohne die erwachsenen Hunde seines Rudels und ohne seine Geschwister.

Es hat keinen rechten Hunger. Das Bäuchlein grummelt weil der ganze kleine Wicht aufgeregt ist.

Ein wenig Durchfall hat die ganze Aufregung ihm auch beschert. Es ist im Auto gefahren mit den Menschen und war neugierig wo es wohl hin geht. Autofahren kennt es, trotzdem ist es etwas ängstlich weil es allein ist, ohne Mama und Geschwister und etwas übel ist ihm auch.

Aber die Menschen die ihn mitgenommen haben sind lieb zu ihm und zeigen ihm dort wo sie mit ihm hingefahren sind ein Bettchen nur für ihn. Das freut ihn, denn auf einmal werden die Äugelein so schwer. Aufregung macht müde. Das Hundekind ist ein wenig traurig, weil das Bettchen so leer ist ohne Mama und Geschwister. Es reckt die Nase und….Moment mal…es riecht hier doch nach Mama und Geschwister! Seine neuen Menschenfreunde haben ihm ein Deckchen von der Mama und den Geschwistern mitgenommen, dann ist das neue Bettchen gleich gemütlicher. Es kuschelt sich hin und schläft. Mit der Zeit wird es merken, dass das Körbchen auch ohne Mama und Geschwister toll ist.

Etwas später, wenn es genug geschlafen hat, wird es wach und merkt dass es mal dringend Pipi muss, so wie immer wenn es nach dem Schlafen wach wird.

Mama hat ihm gelernt, im Bettchen darf man kein Pipi machen. Man soll dort Pipi machen, wo es nach Pipi riecht. Das Kleine klettert aus dem Bettchen und schnüffelt sich im Kreis drehend oder auch rückwärtsgehend den Boden ab. Irgendwo muss doch der Platz sein wo es nach Pipi riecht und es sich erleichtern darf. Langsam wird’s dringend! Ein so kleiner Kerl kann nur ganz kurz einhalten.

Zum Glück haben ihn die Menschen beobachtet, nehmen ihm schnell und vorsichtig auf und tragen ihn in den Garten. Hier riecht es aber auch nicht nach Pipi, doch der kleine Hund kann nun nicht mehr einhalten und macht sein Geschäft. Die Menschen loben ihn uns sagen das Wort, das er schon im Beisein seiner Mama gelernt hat. Sie sagen „Pipi machen“. Das merkt sich das Kleine und als er das nächste mal dort hingesetzt wird, riecht es dort sogar nach Pipi. Nicht immer kann er einhalten bis er dort hingebracht wird. Ab und zu ist er so mit Spielen beschäftigt, dass er zu spät merkt dass er Pipi muss. Dann macht er ein Pfützchen im Haus. Zum Glück sind die Menschen nicht böse, weil sie ja wissen, es ist ein Versehen, keine Absicht und sie wischen die Stelle mit einem ungiftigen Reiniger der den Geruch ganz entfernt, so dass das Hundekind im Finden der Pipistelle sich nicht irren kann. Die Menschen wissen, dass normaler Haushaltsreiniger den Geruch nicht ganz entfernt. Nur für Menschennase ist er weg. Hunde riechen ihn weiterhin. Deshalb haben die Menschen einen ungiftigen Enzymreiniger besorgt. Es steht eine Blumenspritze mit dem Enzymreiniger-Wassergemisch und eine Haushaltstuchrolle oben auf dem Regal bereit. Damit sind kleine Pfützen im Haus schnell weggewischt und vergessen.

http://www.zoobi.de/product_info.php/products_id/4046/product/biodor-animal.html

Oben: Audrey mit zehn Wochen.

 

Abends geht das Hundebaby dann zum Schlafen in sein Körbchen. Das steht in der Nähe des Bettes von den Menschen. Vielleicht vor der Schlafzimmertür oder vor dem Menschenbett. Anfangs wird das Kleine auch nachts wach und muss dringend. Seine Menschen hören es, tragen es schnell raus, sagen „Pipi“, loben es für sein tolles Bächlein und tragen es wieder rein. Die Menschen schlafen zur Zeit in Kleidung, mit der sie gleich raus in den Garten können, ohne die Nachbarn zu verstören, falls die rüber schauen. Das Kleine könnte nicht warten bis die Menschen sich angezogen hätten. Das Bächlein würde im Schlafzimmer fließen…

Das Kleine ist nun zurück in seinem Bettchen und würde gern weiterschlafen. Aber es stört etwas. Es ist ungemütlich geworden im Körbchen. Das Kleine jammert. Seine Menschen erinnern sich, dass es 20 Grad Celcius im Körbchen sein soll, solange das Kleine noch so klein ist, damit das Kleine nicht fröstelt. Die Menschen gucken auf das Thermometer im Schlafzimmer. Es zeigt 20 Grad Celcius. Was hat das Kleine? Sie messen die Temperatur im Hundebettchen. 15 Grad Celcius. Ach richtig! Am Boden ist es immer etwas kälter als in Augenhöhe der Menschen. Die Menschen bringen eine kleine angewärmte Decke (nicht die Decke mit dem Mama-Geruch, die bleibt im Hundebettchen!), die sie bei sich unter der Bettdecke liegen hatten, damit sie schön angewärmt zur Hand ist, in so einem Fall. Das Kleine spürt die Wärme und riecht und hört seine neuen Freunde, sein neues Rudel. Es schläft zufrieden ein.

Das Hundebaby sollte schon beim Züchter gelernt haben, was es bedeutet, wenn sein Menschenfreund auf den Hundepfeife den Doppelpfiff ertönen lässt. Es heißt: „Komm schnell ich hab was Tolles für dich!“

Wenn Sie also mir dem Kleinen den ersten Ausflug unternehmen, sollte es eine leichte Schleppleine anhaben, das ist eine ca. zehn Meter lange Leine die das Hundekind hinter sich her zieht. So ist die Leine auch dann in ihrer Hand, wenn das Kleine mal losstürmt vor lauter Lebensfreude. Kleine, weiche Leckerchen (bitte nicht das normale Trockenfutter, das ist uninteressant wenn draußen so viel Neues lockt.) sollte daher immer mitgenommen werden. Käsewürfelchen oder salzlose Wurst vom Metzger sind oft "Highlights".

Die erste und allerwichtigste Übung Draußen ist das „Komm!“

Doppelpfiff und wenn das Kleine Sie ansieht, sich hinhocken und den Namen des Hundekindes rufen. Kommt das Kleine, wird groß gelobt, Lecki gegeben und dann das Kleine wieder zum Spielen geschickt mit einem Extrabefehl wie z.B. „Lauf!“. Nicht das Hundekind entscheidet, wann es wieder wegläuft, sondern Sie. Sie haben am Anfang bis das „Komm“ zuverlässig klappt das Ende der Schleppleine in der Hand. Bei „Lauf“ steht der Mensch einfach auf und geht weiter. Das Hundekind will nicht weglaufen, es läuft dem Menschen hinterher. Wichtig st das Wort „Lauf“ nur deswegen, damit nicht das Hundekind sondern der Mensch von Anfang an klar stellt, wann es weitergeht. Sonst kommt das Hundekind, schnappt sich das Lekki und rennt wieder weg, wenn es größer ist.

„Welpenschutz“ gibt es übrigens nur im eigenen Rudel!(Mama und Geschwister!) Ihr Hundebaby sollte vor anderen fremden Hunden erstmal geschützt werden. Nicht jeden Hund zu ihm hinlassen und nicht jeden Hund vom Baby belästigen lassen. Es gibt Hunde die sind nicht zimperlich, wenn es darum geht dem Baby zu sagen, es soll sich verziehen! Das kann ins Auge gehen! Andere Hunderassen soll es kennenlernen, ja. Aber nicht im Hinrennen und nur auf Nachfrage beim anderen Hundebesitzer. (Der weiß in der Regel ob sein Hund Babys toleriert oder nicht.) Sie sollten immer daneben stehen und sich im Notfall vor ihr Baby stellen und es abdrängen (nicht hochnehmen!) wenn es zu frech wird oder der andere Hund doch nicht toleriert, dass das Baby ihn belästigt weil es neugierig ist. Fremde Hunde sollen das Baby aber ebenfalls nicht belästigen. Stellen Sie sich beherzt vor ihr Hundebaby und schicken Sie den fremden Hund resolut weg. Das Kleine ist auf Ihren Schutz angewiesen und da ist egal, was der andere Hundehalter denkt oder sagt.

Unten links : Oskar als Baby mit seienem damals besten Freund Monty. Das Bild ist aus Schweden, von Oskars Züchterin.

Unten rechts: Audrey und Chrissy.

So harmonisch kann es zugehen, aber nur wenn die Hunde sich kennen und mögen. Welpenschutz außerhalb der Familie gibt es nicht!

Fremde Hunde haben Abstand zu halten vom Welpen! Egal was der andere Hundebesitzer erzählt. Sie sind für den Schutz Ihres Welpen verantwortlich.

 

Auch die Zeit ist wichtig! Es gilt die „Fünf-Minuten-Regel“. Das heißt, das Kleine soll pro Spaziergang, und da reichen zwei pro Tag, nur jeweils pro Lebensmonat fünf Minuten spazieren gehen. Ein acht Wochen altes Kerlchen sollte also nach zehn Minuten nicht mehr wandern müssen. Wandern sie gerne und das Kleine soll mit, besorgen sie sich einen von den praktischen "Hunde-Kinderwagen" oder setzen Sie ihn in einen Bollerwagen. Aber immer so gesichert, dass es nicht rausspringen kann und zwar mit einem Geschirr. Am Halsband hängt das Kleine sich auf wenn es rausspringt. Das gibt böse Verletzungen der Wirbelsäule.

Das Kleine zeigt Ihnen deutlich, wenn es anfängt müde zu werden. Es setzt sich dann zwischendurch hin. ABER: Ein Welpe läuft bis er tot umfällt, wenn man ihn lässt. Er setzt sich weil er müde ist und rennt kurz darauf wieder los. Die Fünf-Minuten-pro Lebensmonat-Regel gibt Ihnen ein Hilfe zur Orientierug, wann es genug ist für den Welpen.

Oben: Audrey als sie noch klein war. Sie war spazieren und zeigte früher als es anzunehmen war, dass sie müde war. Da hab ich sie halt heimgetragen.

Noch ein Wort zur Pubertät:

Ein kleiner Hund kommt zweimal in die Pubertät.

Das Kleine wird Ihnen so um den sechsten und um den achtzehten Lebensmonat herum, glaubhaft erzählen, es hätte nie was gelernt und wird Sie mit seiner überschäumenden Lebensfreude ab und zu in die Verzweiflung treiben. Da müssen Sie durch, und das Kleine auch. Am besten sie bleiben ruhig und sagen sich, „es geht vorbei!“. Einfach weiterüben und wenn es scheinbare Rückschläge gibt, halt ein paar Schritte üben, die eigentlich schon gut funktioniert hatten du nun scheinbar vergessen sind. Irgendwann, von einem auf den anderen Tag, ist es dann vorbei und das Hundekind ist wieder leichter lenkbar und nicht mehr so sprunghaft in seinen Gedanken.

Es kommt auch vor, dass das Kleine so um den sechsten Lebensmonat herum auf einmal ab und zu schlechte Laune hat und auch ihre Möbel anknabbern will, weil es sonst nix findet was sich gut anknabbern lässt. Es blutet eventuell aus dem Mäulchen oder hat sonst irgendwo Blut hängen. Nein, es ist nicht verletzt. Auch nicht wenn es aber doch gerade mit Fido von nebenan gespielt hat. Das Hundekind ist im Zahnwechsel. Fido von nebenan ist eventuell ebenfalls blutverschmiert. Keine Panik! Dem Hundekind ist nur ein Milchzahn ausgefallen und das blutet halt auch mal. Ein großer schöner frischer (!) (auf gar keinen Fall gekochter!) Kalbsknochen vom Metzger (möglichst ohne Fleisch und wirklich groß, damit der Knochen nicht verschluckt wird) oder ein anderes Kauutensil hilft da ein wenig.

 

Noch ein Thema ist die Figur des Kleinen.

Es soll schlank sein und schlank bleiben! Jedes Gramm zuviel auf den Rippen begünstigt Krankheiten. Man kann einem gesunden Welpen eine „wunderbare“ Hüftgelenksdysplasie anfüttern, wenn das noch weiche Knochen- und Gelenksystem des Hundes durch Übergewicht überbeansprucht wird. Der Kleine Hund soll eine Tallie haben und man soll die Rippen zwar nicht sehen, aber deutlich gut fühlen können. Also bitte die Portion Leckis von der Tagesration Essen abziehen.

Das Kleine soll langsam wachsen! Welpenfutter enthält fast immer Wachstumshormone und sollte ab der zwölften Woche nicht mehr gefüttert werden. Ignorieren sie das was auf der Packung Welpenfutter steht. Die Hersteller wollen ja auch verkaufen. Ein Hund der zu schnell wächst hat später fast immer Gelenkprobleme.

Glatte Fußböden. Treppen. Springen. Auch das Aufs-Sofa-springen. All das ist Tabu für ein Hundebaby in den ersten sechs Monaten, besser im ersten Lebensjahr. Ein Corgi mit einem Jahr hat ca. 15 Kilogramm. Das sollte zu tragen möglich sein, wenn man zum Beispiel die Treppe hinunter in den Garten gehen will und das Kleine soll mit.

Durch Bällchenspielen auf glatten Böden mit seitlichem Wegrutschen hat sich schon so mancher Hund die Hüfte irreparabel geschädigt.

 

Zusammenfassend sei gesagt, DAS alles verursacht bei ihrem jungen Hund HD:

-Überbelastung durch Überbeanspruchung.

Vor dem Ende des ersten Lebensjahr gilt die Fünf-Minuten-pro-Lebensmonat-Regel und der Kleine darf weder am Fahrrad, noch neben beim Joggen, noch als Reitbegleithund mitgenommen werden! Danach hat er viele Jahre die er Sie gerne und gesund begleiten wird. Das Kleine soll möglichst wenig Treppen laufen und nicht in/aus dem Kofferraum springen. Sie werden es nicht verhindern, dass das Kleine ab und zu aufs Sofa springt und wieder runter. Aber wenn sie es verhindern können, heben Sie den kleinen Wicht hoch und wieder runter.

-Kein Toben auf glatten Böden! Am besten liegen rutschfeste Teppiche im Haus, die man gut waschen kann. Wir verwenden Vetbed (R). Das sind waschbare und schnelltrocknende Teppiche mit Gummirücken.

-Der Hund soll schlank bleiben! Ein süßer dicker Welpe ist fast immer ein kranker Welpe. (Nicht nur Würmer verursachen einen dicken Welpenbauch, auch gedankenlose Fütterung.)

-Zu üppige Fütterung. (Ab der zwölften Woche sollte es Erwachsenenfutter geben!)

(-Natürlich sollte man nicht verschweigen dass Hüftdysplasie einen erbliche Faktor hat.)

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied ein wunderschönes gemeinsames Stück Lebensweg. Wenn Sie eine „Graue Schnauze“ neben sich haben, sollen Sie mit Freude und Dankbarkeit zurückdenken können.

 

Ihre Familie Größer mit dem Cardigan Welsh Corgi Kennel „Aus dem Feenring“.

Den folgenden Text unten fanden wir in Facebook. Leider stand da "Verfasser unbekannt". Trotzdem an dieser Stelle ein Dankeschön an den Verfasser.

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit,
die ich dir ins Ohr flüstern möchte.
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt.
Manche müssen arbeiten,
manch...e müssen Kinder großziehen.
Immer musst du hierhin und dorthin laufen,
... oft viel zu schnell und oft auch,
ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.

Sieh einmal zu mir herunter,
während du jetzt an deinem Computer sitzt.
Kannst du verstehen, auf welche Art meine
dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar
graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.

Du lächelst mich an,
ich sehe es in deinen Augen.
Was siehst du in meinen?
Siehst du mein Wesen?
Eine Seele in mir,
die dich so sehr liebt,
wie niemand sonst es könnte?
Einen Geist,
der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde,
hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?

Manchmal müssen wir so jung sterben,
so schnell, manchmal so plötzlich,
dass es dein Herz zerbricht.
Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam,
dass du es nicht einmal merkst,
ehe das Ende kommt,
wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen
und kataraktumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da,
sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen,
um frei in ein entferntes Land zu laufen,
bis wir uns wiedersehen.

Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier,
vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen,
das die Menschen haben,
wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt,
und du wirst dir Vorwürfe machen,
dass du neulich nicht "nur einen weiteren Tag" Zeit für mich hattest.

Weil ich dich so liebe,
berühren deine Sorgen meine Seele
und machen mich traurig.

Komm her, setz dich zu mir auf den Boden
und sieh mir tief in die Augen.
Komm nicht als "Alpha" zu mir
oder als "Trainer"
oder womöglich als "Mama und Papa" .
Komm zu mir als eine lebende Seele,
streich mir übers Haar,
lass uns einander in die Augen sehen
und einfach "reden".

Du hast einmal beschlossen,
mich in deinem Leben zu haben,
weil du wolltest,
dass eine Seele alles mit dir teilt.
Jemand, der ganz anders ist als du - und hier bin ich.

Ich bin ein Hund, ich bin lebendig.
Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen,
unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich
und ich liebe dich trotzdem.

Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden.
Komm in meine Welt
und lass die Zeit langsamer laufen,
wenn auch nur für 15 Minuten.
Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.

Das Leben ist so furchtbar kurz...

In Liebe Dein Hund


Verfasser unbekannt



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. November 2017 um 13:18 Uhr